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Herbstastern - ein Feuerwerk der Farben und eine tolle Bienenweide

Pinkfarbene Herstastern inklusive geflügeltem Besuch von K.D. Michaelis

Herbstastern sind wirklich wunderschöne Dauerblüher, die es nicht nur einjährig, sondern auch als mehrjährige Stauden gibt. Sie bringen ein wahres Blütenmeer hervor, der durch seine intensiven Farbtöne ein Blickfang in jedem Beet ist. Es gibt sie hauptsächlich in weiß und etlichen unterschiedlichen lila, rosa und roten Farbtönen.

 

Auch was die Höhe der Astern anbelangt, ist man keineswegs festgelegt. Das reicht bei extrem kleinen Vertretern dieser Gattung von wenigen Zentimetern bis hin zu bombastischen 3 Metern. Recht häufig sind Wuchshöhen zwischen 40 - 60 Zentimetern und relativ standfeste Arten, die zwischen 1 bis 1,5 Metern hoch werden. Sehr hohe Sorten brauchen gegebenenfalls eine kleine Stütze. Besonders niedrig wachsende, oftmals farblich gemischte Variationen werden auch als Topfpflanzen für den Balkon angeboten.

Dunkellila leuchtende Blüten der Herbstastern im Sonnenschein von K.D. Michaelis
Rote Strahlenblüten der Herbstaster von K.D. Michaelis


Astern sind eine phantastische Bienenweide

Wer sich für Astern begeistern kann, der hat die Wahl zwischen unzähligen Züchtungen und kann sich und seine geflügelten Gartenbesucher damit fast das ganze Jahr über mit einem reichen Nektar- und Pollengebot bewirten. Herbstastern sind ein letzter Farbenrausch, der dafür sorgt, dass beispielsweise Jungköniginnen gestärkt in die Winterpause gehen können und so die besten Chancen haben, im Frühjahr ein neues Volk zu gründen.

 

Neben Honigbienen und verschiedenen Wildbienenarten kommen auch Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge sehr gerne vorbei, um sich am reichen Nahrungsvorrat der Astern zu stärken.

  • Frühlingsastern blühen von Mai bis Juni und bevorzugen einen sonnigen Standort.
  • Sommerastern zeigen ihren Blütenflor von Juni bis August. Sie können sowohl sonnig, als auch schattig stehen.
  • Herbstasternblüten erscheinen von September bis zum Frost und mögen es sonnig.

Die beste Pflanzzeit für Astern ist im zeitigen Frühjahr von März bis Mai. Es funktioniert aber auch im Herbst - von September bis November. Diese schönen Stauden sind recht unkompliziert und haben auch keinen allzu hohen Nährstoffbedarf. Besonders genügsam sind die Alpen-Aster und die Berg-Aster. Vor und während der Blütezeit freuen sich Astern aber über ausreichend Gießwasser. Der Boden sollte locker sein, damit ein eventueller Überschuß an Nässe gut und schnell versickern kann. Staunässe vertragen sie gar nicht.

 

Verblühte Pflanzenteile können abgeschnitten werden. Das verhindert auch eine allzu üppige Selbstaussaat. Wer die volle Blütenpracht über längere Zeit erhalten will, sollte den Wurzelballen der Astern hin und wieder teilen und an einen neuen Standort versetzen oder sie notfalls einmal radikal zurückschneiden, wenn sie nicht mehr richtig blüht.

 

Astern eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen für die Vase. Sie sind sehr schnittverträglich, weshalb dies der Pflanze auch nicht schadet. Nur den Bienen (wie im unteren, linken Bild zu sehen) sind die hübschen Strahlenblüten der Herbstastern natürlich lieber, wenn man sie draußen belässt und sie nicht abschneidet ;-)

Rosafarbene Blüten einer mittelhohen Herbstaster im vollen Sonnenschein mit gleich zwei geflügelten Besucherinnnen (Honigbienen) von K.D. Michaelis
Lila/Violette Knospen und Blüten einer Herbstaster im Sonnenschein von K.D. Michaelis


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