Neue sexy Geschichten

Obwohl es inzwischen schon drei Bände gibt, macht uns allen dies zum Glück soviel Spaß, dass wir noch lange nicht genug davon haben, andere auf hübsche, neue Ideen zu bringen. Weshalb ich nach wie vor immer auf der Suche nach erotischen Geschichten bereits bekannter und sehr gerne auch neuer Autoren bin. Meldet Euch einfach bei mir!

 

Ich freue mich immer sehr, wenn Euch auch unsere Lesungen so viel Spaß machen, dass sich bislang im Anschluss daran auch immer mehrere neue Co-Autoren gemeldet haben, die sich an unserer Sammlung von sexy Kurzgeschichten beteiligen wollen. Das ist wirklich toll!

 

So habe ich beispielsweise bei unserer Lesung im April 2018 ebenfalls wieder 2 neue Hobby-Autoren aus Hamburg und Umgebung für das neueste Buchprojekt "So sexy ist der Norden! (Band 3)" gewinnen können, deren phantastische Geschichten ich lesen und lektorieren durfte. Weshalb der sowieso schon vorhandene Plan, einen weiteren Folgeband dieser Serie in Angriff zu nehmen, nun sehr viel schneller Gestalt annahm, als dies ursprünglich vorgesehen war. Genauso war dies bei unserer Lesung in Stadthagen, bei der sich nicht nur spontan ein neuer Gastleser gefunden hat, sondern aus ihm ist inzwischen auch einen unserer neuen Co-Autoren geworden. So findet Ihr seine ersten Geschichten im in Kürze erscheinenden Band "So sexy ist der Norden! Band 4.

 

Ob es einen Fortsetzungsband geben wird, hängt ganz allein von Euch ab!
Wobei es überhaupt keine Rolle spielt, wo in Deutschland Ihr Eure Zelte aufgeschlagen habt. Möglich ist - wie immer - alles.

  • So wird der nächste Band "So sexy ist der Norden! Band 5" heißen.
  • Eine weitere, gerade in meinem Kopf herumspukende Idee für den 6. Band ist: "So sexy ist SAP!" herauszubringen.
  • Weitere Bände können aber natürlich auch "So sexy ist der Süden, Westen oder Osten" heißen. Das hängt ganz davon ab, woher die neuen Autoren kommen ;-)
    Möglich ist - wie immer - alles!

Dazu fehlen mir (neben meinen eigenen) natürlich noch die entsprechenden Geschichten von Euch - also schickt mir gerne Eure - vorausgesetzt, Ihr wohnt irgendwo in Deutschland ODER Ihr habt beruflich mit SAP zu tun und habt eine Idee für eine sexy Kurzgeschichte ;-). Die E-Mail-Adresse findet Ihr auf der rechten Seite bei dem blauen 'Kontakt'-Button.


Voraussetzungen

Die Rechtschreibung, das Layout und auch die Form Eurer selbstgeschriebenen Geschichte spielen dabei absolut keine Rolle. Die Ausformulierung und das Lektorat übernehme ich gerne kostenlos für Euch. Ich selbst habe natürlich auch wieder die ein oder andere Geschichte pro Band geschreiben. Neben meiner Funktion als Autorin fungiere ich bei diesem Projekt aber auch als Herausgeberin. Was bedeutet, ich mache das Coverbild und den Coverentwurf sowie das Zusammenstellen und Basteln der Druckvorlagen und gebe diese dann auch auf meine Kosten beim Verlag in Auftrag. Erscheinen wird auch der nächste Band wieder als eBook und auch als gedrucktes Buch, genauso wie der erste Teil (So sexy ist Niedersachsen!), der zweite Teil (So sexy ist Niedersachsen! Band 2), der dritte Band (So sexy ist der Norden!). und der vierte Band (So sexy ist der Norden! Band 4. Vom dritten Band ist inzwischen auch eine Hörbuchversion - entweder als Download oder als Special Edition (mp3-Stick mit dekorativer Geschenkbox) direkt bei mir erhältlich. Für die Zukunft ist geplant, auch alle anderen Bände zusätzlich als Hörbuch anzubieten, das dauert allerdings noch ein bisschen ;-)

 

Da es sich um Kurzgeschichten handelt, sollten sie ungefähr eine Mindestlänge von 4 Seiten haben. Eine maximale Länge gibt es nicht und insofern auch keine vorgegebene Wortanzahl oder dergleichen. Sie sollen einfach nur sexy sein - das ist die Grundbedingung. Geschichten lassen sich nicht unendlich verlängern oder verkürzen, weshalb eine solche Begrenzung - aus meiner Sicht - auch einfach keinen Sinn macht.

 

Auch bei der Spielart gibt es keinerlei Einschränkung. Eine romantische Geschichte kann genauso sexy sein, wie eine 'versaute' BDSM-Story. Also lasst Eurem Kopfkino ruhig freien Lauf oder erzählt eine wahre Geschichte, das bleibt ganz Euch überlassen. Dass dies allen Beteiligten Spaß macht, zeigt auch, dass wir inzwischen doch so einige Wiederholungstäter unter unseren Autoren haben, genauso wie - zum Glück - auch immer wieder neue, 'verspielte' Texter zu uns stoßen.

 

Für Euch ist die Veröffentlichung und auch die Werbung komplett kostenlos und natürlich verbleiben auch die Urheberrechte an Eurer Geschichte bei Euch. Allerdings brauche ich dafür Eure Einverständniserklärung, dass Ihr die Veröffentlichungsrechte an dieser Geschichte unwiderruflich an mich abtretet. Das jedoch nicht exklusiv, was bedeutet, Ihr könnt Eure Geschichte später auch noch z.B. auf Eurer Webseite oder in einem anderen Buch ebenfalls veröffentlichen.
Ohne diese rechtliche Absicherung ist eine Publikation leider nicht möglich.

 

Da selbst normale Verlage - mit Ausnahme ihrer Bestseller-Autoren - in der Regel keine Werbung für neu erschienene Bücher machen, gilt dies natürlich erst recht für die so genannten Self-Publishing-Verlage. Das bedeutet, normalerweise weiß niemand davon, dass dieses Buch überhaupt existiert. Weshalb auch dies selbst übernommen werden muss. Hierzu dienen sowohl meine diversen Einträge bei 'Amazon's Author Central', Facebook oder anderen Online-Portalen und auch das Pflegen meiner eigenen Homepage. Natürlich finden sich die jeweiligen Autoren nicht nur auf den jeweiligen Unterseiten für die Bücher, sondern auch auf der speziellen Co-Autoren-Seite. Wer möchte, kann auch hier ein Schwarz-Weiß-Bild seiner Wahl und auch einen Link zur eigenen Facebook- oder Webseite haben. Ihr könnt dafür auch gerne ein Foto verwenden, das nur einen Teil von Euch zeigt oder etwas, das Euch wichtig ist, also z.B. Euer Haustier oder Hobby - was auch immer. Schließlich möchte nicht unbedingt jeder von seinen Freunden, seiner Familie oder Arbeitskollegen erkannt werden - das verstehe ich vollkommen. Alles - also wie immer - nur auf freiwilliger Basis. Wer dies nicht möchte, schickt mir einfach kein Bild - ganz simpel ;-) Für die anderen konvertiere ich Farbbilder gerne nach schwarz-weiß und reduziere sie auf die benötigte Breite von 200 pix - natürlich kostenlos.
Aber auch das Entwerfen und Verteilen von Werbe-Flyer für die Bücher und dergleichen mehr (wie z.B. Plakate für Lesungen) kostet mich Zeit und Geld. Hin und wieder veranstalte ich auch die oben erwähnten Lesungen. Wobei es auch hier die Möglichkeit gibt, sich an so einer solchen zu beteiligen und z.B. einen Ausschnitt aus seiner eigenen Geschichte vorzutragen. Natürlich nur, wenn man dies möchte. Eine Verpflichtung dazu besteht in keiner Weise. Das alles ist ein nicht unverheblicher bürokratischer, zeitlicher und auch geldlicher Aufwand, den man als Hobby-Autor meist nicht betreiben kann oder will.

 

Besonders da dieser normalerweise in keinem Verhältnis zum erzielbaren Verdienst steht, der sich bei Büchern dieser Preisklasse und natürlich erst recht bei den noch günstigeren eBooks im Cent-Bereich bewegt. Reich werden kann man damit also in aller Regel nicht *zwinkert. Weshalb der Ertrag aus den Verkäufen zur Deckung meiner Kosten dient und nicht an die Co-Autoren ausgeschüttet wird.
Hierbei sei auch noch ein kleines Beispiel angeführt, damit Ihr Euch eine Vorstellung davon machen könnt, was alleine nur das Lektorat einer einzigen Geschichte normalerweise kostet: https://www.bod.de/autoren/autorenservices/lektorat.html. Der Preis pro Normseite (1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) beträgt derzeit mindestens 6,- Euro (vorbehaltlich der Komplexität und Fehlerdichte) und kann bei nicht so guten Vorlagen auch bei 7,90 Euro pro Seite liegen.

 

Eine ebenfalls nicht ganz unwichtige Frage ist die - gerade bei erotischen Geschichten - oftmals gewünschte Anonymität des Autors. Unter allen Geschichten wird selbstverständlich der jeweilige Autor genannt. Dies sieht beispielsweise wie folgt aus:

Nach der Idee einer Lady/eines Gentleman:
K.D. Michaelis (53) aus Hannover

 

Was Ihr dort stehen haben wollt, überlasse ich ganz Euch. Es kann Euer Vorname (oder bei semiprofessionellen Autoren auch Wunsch natürlich auch der komplette Name oder das Pseudonym) oder ein fiktiv ausgedachter Nick sein. Mit letzterem könnt Ihr komplett anonym bleiben, wenn Ihr das wollt. Dahinter steht das Alter (das natürlich auch nicht unbedingt ganz genau stimmen muss, wenn Ihr das nicht wollt) und dann folgt eine Ortsangabe. Wer im Umland einer größeren Ortschaft wohnt, kann beispielsweise 'aus dem Schaumburger Land' daraus machen oder 'aus dem Raum Hannover'.

 

Neu seit dem 4. Band ist jetzt auch die Möglichkeit, unter dem Pseudonym ein Schwarz-Weiß-Bild nach eigener Wahl mitpublizieren zu lassen. Diese füge ich dann auch in die oben bereits erwähnte Co-Autoren-Seite auf meiner Webseite ein. Auch dies ist nur ein Angebot, das Ihr annehmen oder ganz einfach auch ablehnen könnt - ganz wie Ihr mögt ;-)

 

Um mit Euch in Kontakt zu bleiben (z.B. für die Übersendung einer überarbeiteten Geschichte oder um Euch Infos über bevorstehende Lesungen und Aktionen mitteilen zu können - an denen Ihr auch teilnehmen könnt), muss ich natürlich Eure E-Mail-Adresse bei mir speichern oder ggfs. auch einen WhatsAppKontakt anlegen. Diese Daten werden von mir aber absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wie das im - im inzwischen vorgeschriebenen - Amtsdeutsch klingt, könnt Ihr auf der Datenschutz-Seite nachlesen. Den Link dazu findet Ihr am Ende jeder Seite.


Pesönlichkeitsrechte schützen

Da bei uns zwar sowohl Kopfkinogeschichten (die im übrigen mindestens genauso sexy sein können, da Sex ja bekanntlich hauptsächlich im Kopf stattfindet) erlaubt sind, als auch wahre Begebenheiten, sei hier noch ein kleiner rechtlicher Hinweis gestattet.

 

Wenn Ihr - wie die allermeisten - eine wahre Geschichte aufschreibt, müsst Ihr die Persönlichkeitsrechte der darin vorkommenden Personen schützen. Was übersetzt heißt, Ihr solltet grundsätzlich die Namen der handelnden Personen ändern und Euch auf Vornamen beschränken. Dies deshalb, da auch ein von Euch erfundener Vor- und Zuname real exisitieren kann, was ebenfalls rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte, wenn der Betreffende sich verunglimpft fühlt.

Ortsangaben von größeren Städten sind normalerweise unproblematisch. Anders sieht dies bei kleinen Orten aus. Denn auch wenn Ihr dann den Namen des Lokals Location nicht ausdrücklich nennt, so würde er dann trotzdem einfach nachzuvollziehen sein. Auch dürft Ihr beispielsweise natürlich nicht "den Besitzer" (ohne Namensnennung) des Clubs "XY" (ohne Ortsangabe) zitieren, ohne dass Euch dessen schriftliches Einverständnis vorliegt. Denn auch dies wäre dann einer realen Person einfach zuzuordnen. Erscheint Euch das Zitat für die Story wichtig, könnt Ihr zwar schreiben, dass dies der Besitzer des Clubs gesagt hat, aber dann dürft Ihr den Namen des Clubs und möglichst auch den Ort nicht nennen - auch nicht, wenn er "nur so ähnlich klingt", wie der tatsächlich existierende Club. Wenn für den Leser unklar bleibt, wo der Club liegt und wie er heißt, kann sich auch niemand darüber aufregen. Normalerweise hat kein Clubbetreiber etwas dagegen, wenn ihr eine Geschichte schreibt, in der Ihr Euch in seinem Laden besonders toll amüsiert habt. Denn schließlich ist auch das eine Art kostenlose Werbung für ihn.

Ein persönliches Zitat ist hingegen etwas ganz anderes, auch wenn es Euch noch so harmlos erscheint. Denn zum einen, können Besitzer im Laufe der Zeit wechseln, wodurch sich Eurer Zitat dann auf jemand beziehen könnte, der dies gar nicht gesagt hat (auch und besonders dann, wenn ihr keinen Namen verwendet hat) und zum anderen können sich beispielsweise auch die zitierten Gepflogenheiten in der Zwischenzeit geändert haben, sodass dies ebenfalls ein Bild nach außen abgeben würde, das nicht (mehr) im Sinne des Eigentümers ist.

 

Da ich die von Euch beschriebenen Personen oder Orte in aller Regel nicht kenne, kann ich nur darauf hinweisen, dass diese entsprechend anonymisiert werden müssen. Insofern kann ich dafür keinerlei Haftung übernehmen, diese liegt alleine beim Verfasser der jeweiligen Geschichte. Mit der Übersendung Eurer Geschichten an mich bestätigt Ihr also gleichzeitig, dass Ihr die Persönlichkeitsrechte der beteiligten Personen nicht verletzt habt.

 

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine Person, die in Euren Geschichten vorkommt, ihren wirklichen Vornamen NICHT geändert haben möchte, braucht Ihr zwingend eine entsprechende schriftliche Bestätigung dieser, dass er oder sie mit der Veröffentlichung dieser Geschichte einverstanden ist und der Vorname nicht geändert werden soll. Diese sendet Ihr dann bitte zusammen mit Eurer Geschichte an mich.

 

Vielen Dank!


Meine Beweggründe

Jetzt wird sich sicher der ein oder andere fragen, warum ich das überhaupt mache, wenn damit kein Geld zu verdienen ist ;-)

 

Ich bin Idealist und beschäftige mich am allerliebsten mit Dingen, die mir Spaß machen. Das tun erotische Kurzgeschichten definitiv und zwar nicht nur mir, sondern auch meinen Co-Autoren. Wofür ich mich nochmal ganz ausdrücklich bedanken will meine Lieben!

 

Mir geht es einfach darum, dass ich auch Hobby-Autoren die Möglichkeit geben will, ihre Geschichte als gedrucktes Buch in Händen zu halten oder auch verschenken zu können. Das scheitert in der Regel schon daran, dass man meist nur ein oder zwei Geschichten im Nachtkästchen hat, die einfach nicht genug Stoff für ein ganzes Buch ergeben. Zudem sind Künstler - und zu diesen gehören auch Autoren - meist nicht besonders begeistert, wenn sie sich mit zuviel Technik oder rechtlichen, steuerlichen bzw. bürokratischen Hinternissen auseinandersetzen müssen, die jedoch zwangsläufig anfallen. Selbst wenn man vielleicht noch Spaß an einer Covergestaltung, dem Erstellen von Druckvorlagen nach Verlagsvorgaben oder der Flyergestaltung hat und sich damit ein wenig auskennt.


Die eigenen Geschichten selbst veröffentlichen

Wer nicht nur zum Spaß schreiben und seine Geschichten lieber selbst veröffentlichen will, um damit Geld zu verdienen, wird sehr schnell feststellen, dass damit auch ein nicht unerheblicher administrativer Aufwand verbunden ist, der leider meist deutlich weniger Spaß macht.

 

Anfangs braucht man zumindest eine Kleinunternehmeranmeldung nebst separater Steuernummer von seinem Finanzamt. Dies bedingt dann auch die entsprechende Buchhaltung nebst einer Einnahmen-/Überschussrechnung und einer eigenen Steuererklärung für die Autoren-Einnahmen. Das Führen eines Kassenbuchs ist keine Vorschrift, kann aber unter Umständen sinnvoll sein.

 

Außerdem braucht man natürlich genügend Geschichten, um überhaupt ein ganzes Buch zusammenzubekommen. Ist dies geschafft, stellt sich die Frage, ob man einen der großen Verlage davon überzeugen kann, dieses in deren Portfolio aufzunehmen. Das bedeutet meist erst einmal eine größere Recherche, welches Verlagsprogramm zu den eigenen Geschichten passt, wer dort der richtige Ansprechpartner ist und vor allem, ob man überhaupt ungefragt ein Manuskript einreichen kann bzw. falls ja, in welchem Layout bzw. in welcher Form (elektronisch oder in Papierform) dies geliefert werden muss. Oftmals muss man dabei mindestens mit 12 Wochen Wartezeit rechnen und meist bekommt man dabei auch gleich gesagt, dass auch keine Absage erfolgt, falls das eigene Buch nicht in Frage kommt. Hin und wieder bekommt man aber dann doch Antwort. So zum Beispiel am 19. September 2018 für eine Anfrage von mir vom 24. Januar - immerhin des gleichen Jahres ;-).

 

Vorsicht ist bei Bezahlt-Verlagen geboten! Diese werben zwar vollmundig dafür, dass sie Bücher verlegen, allerdings ist es keine Seltenheit, dass man dafür dann z.B. 5.000,- Euro bezahlen soll. Tut Euch einen Gefallen und lasst die Finger von solchen Angeboten. Die großen, seriösen Verlage vergüten Bücher mit Autoren- und Buchverträgen und verlangen kein Geld dafür.

 

Erfahrungsgemäß ist es jedoch sehr schwer, einen Vertrag bei einem großen, seriösen Verlag zu bekommen. Auch deshalb, weil viele kleinere Verlage inzwischen von den großen der Branche aufgekauft wurden und somit nur vom Firmennamen her eigenständig wirken. Weshalb dann das eigene Buch oftmals eben nicht auf einem Dutzend verschiedener Lektoren-Schreibtischen landet, sondern - mit Glück - vielleicht auf der Hälfte davon in doppelter Ausführung.

 

Folglich bleibt einem für sein Erstlingswerk meist nur eine reine eBook-Version bei einem kleineren Verlag. Hier sind die Verdienstmöglichkeiten jedoch wirklich super gering, da sie nur einen Bruchteil des eh schon sehr kleinen eBook-Preises betragen.

 

Oder man sucht sich einem Selfpublishing-Verlag. Bei letzterem gibt es meist die Möglichkeit eBook und Buch zusammen in Auftrag zu geben. Zwar muss man hier auch etwas für den Buchsatz bezahlen, allerdings hält sich dies in einem überschaubaren Rahmen.

TWENTYSIX  ist beispielsweise so ein Verlag. Ein eBook kostet derzeit nichts; eBook und Buch gibt es ab 39,- Euro. Mit Coverservice und Beratungsgespräch für Facebook-Marketing sowie 10 Eigenexemplaren zahlt man im Augenblick für 199,-- Euro.

Ähnlich liegen die Preise bei BoD - Books on Demand, die jedoch meist ein wenig günstiger sind, dafür aber auch nicht anbieten, dass man von Verlagslektoren entdeckt oder für kostenlose Verlagsservices ausgewählt werden könnte. Inwieweit Ihr das selbst für wahrscheinlich haltet, überlasse ich Eurer Phantasie ;-)

Andere Services, wie z.B. ein Lektorat, könnt Ihr natürlich ebenfalls dort hinzubuchen. Preisbeispiel siehe oben.

 

Ein bisschen tricky kann auch das Erstellen der eigenen Buchdatei und des Covers zum Hochladen sein. Da die Buchformate in aller Regel nicht automatisch innerhalb der Druckerauswahl zur Verfügung stehen. Um das Word-Dokument in eine entsprechende PDF-Datei mit genau vorgegebener Pixel-Größe umwandeln zu können, muss oftmals erst ein entsprechendes Druckformat auf dem Rechner hinterlegt werden. Wer am PC einigermaßen fit ist, kriegt aber auch das geregelt.

 

Einen entscheidenden Nachteil haben Selfpublishing-Verlage allerdings, Eure Bücher werden dem Buchhandel zwar gemeldet, aber sie liegen danach NICHT in den Regalen der Buchläden, was ein entscheidender Wettbewerbsnachteil ist. Zwar kann man sie mit der ISBN-Nummer, Autor und Titel dort bestellen und dann natürlich auch im Buchladen abholen, aber dazu muss der Leser erst einmal wissen, dass es sie gibt!

Im Online-Buchhandel sind sie natürlich zu finden, ob jedoch beispielsweise auch beim Marktführer Amazon, Thalia etc. ist von Verlag zu Verlag verschieden, ebenso wie die Margen, die Ihr für Eure Bücher bekommt.

 

Wer selber öfter Bücher verkaufen will (z.B. bei einer Lesung), der darf das als Autor zwar, aber nur in geringem Umfang. Der leider nicht genauer definiert ist. Sprich die Verkaufszahlen über den Verlag sollten deutlich über den eigenen Verkaufszahlen liegen. Anderenfalls braucht man eine zusätzliche Gewerbe-Anmeldung als Einzelhändler, wodurch z.B. auch ein entsprechender IHK-Jahresbeitrag zusätzlich fällig wird.

Dazu müsst Ihr Eure Bücher dann beim Selfpublishing-Verlag zu einem ermäßigten Preis bestellen und kaufen und könnt sie dann zum normalen Verkaufspreis an den geneigten Leser weiterverkaufen (Buchpreisbindung!).

Auch die Differenz zwischen EK und VK ist bei den einzelnen Verlagen unterschiedlich. Hinzukommen die Versandkosten, die Ihr neben den Staffelpreisen ebenfalls berücksichtigen solltet. Weshalb es manchmal Sinn macht, eine größere Menge von einem Buch zu bestellen. Allerdings müsst Ihr dies dann vorfinanzieren, ohne zu wissen, ob Ihr auch Bücher verkauft bei den Lesungen.

 

Damit dies klappen kann, solltet Ihr mit den Social Media Kanälen, wie z.B. Facebook oder Twitter nicht auf Kriegsfuß stehen. Theoretisch wäre es sinnvoll, nicht nur einen solchen Kanal für sich zu nutzen. Praktisch funktioniert dies jedoch in aller Regel eher selten, da dies fast täglich nicht gerade wenig Zeit in Anspruch nimmt.

 

Auch eine eigene Webseite hilft bei der Werbung. Wer sie jedoch nicht selbst erstellen, täglich betreuen und pflegen kann, bindet sich auch hier wieder nicht unerhebliche, zusätzliche Kosten ans Bein. Es gibt relativ einfache Baukastensysteme bei unterschiedlichen Anbietern, mit denen man jedoch meist recht schnell an die gestalterischen Grenzen gerät. Wenn der von einem favorisierte Selfpublishing-Verlag keinen eigenen Buchshop hat, kann es wichtig sein, dass man auch einen Webshop bei seinem Provider finden kann. Dieser kostet jedoch in aller Regel ebenfalls monatlich eine bestimmte Gebühr.

 

Wer mit einem (auch kostenlos zu erhaltenden) Grafikprogramm umgehen kann, sollte sich überlegen, auch Werbeflyer für seine Bücher zu erstellen, diese (natürlich ebenfalls gegen Gebühr) drucken zu lassen und entweder selbst zu verteilen oder verteilen zu lassen. Bei Erotik ist dies allerdings relativ schwierig, da nicht wenige Einzelhändler oder Geschäfte bzw. Läden ein Problem mit diesem Thema haben und man gerne eine Absage bekommt, wenn man solche Flyer dort auslegen möchte. Nichtsdestotrotz ist ebenfalls eine wichtige Werbemaßnahme, die allerdings leider auch viel Zeit beansprucht.

 

Kommen wir zu meinem 'Lieblings-Thema' der KSK - die Künstlersozialkasse. Auch wenn Autoren ganz offiziell zu deren Versicherungsgruppe zählen, ist es trotzdem alles andere als einfach, dort aufgenommen zu werden, um nicht ein paar hundert Euro Krankenkasse pro Monat als selbstständiger Autor bezahlen zu müssen. Da es eine ganze Liste von möglichen Ausschlusskriterien gibt. Mich hat dies über ein Jahr gekostet - inkl. einem Widerspruch beim Sozialgericht. Wieviele Stunden und Tage ich damit zugebracht habe, will ich lieber nicht zusammenzählen... Das nicht nur ich damit 'viel Spaß' hatte, könnt Ihr mit einer kleinen Internet-Recherche ganz leicht feststellen.

 

Ich will Euch nicht demotivieren. Obwohl ich mir nicht sicher bin, dass - wenn ich dies alles von Anfang an gewusst hätte - ich mich dann überhaupt noch entschieden hätte, diesen Weg als selbstständige Autorin zu gehen. Es geht mir lediglich darum, Euch einen groben Überblick darüber zu geben, was einen da so erwartet, was nicht im geringsten etwas mit unserem Hobby Schreiben zu tun hat.