Laufendes eBook-/Buchprojekt:

Tritons geheimnisvolle Welt

Ein ganz besonderer Science-Fiction-Roman

eBook/Buch: Tritons geheimnisvolle Welt - ein ganz besonderer Science-Fiction-Roman von K.D. Michaelis
Komplettes Inhaltsverzeichnis eBook/Buch: Tritons geheimnisvolle Welt - ein ganz besonderer Science-Fiction-Roman von K.D. Michaelis

Covergestaltung: © K.D. Michaelis  /  Bildvorlage: © Udo Reitter auf Pixabay

Zum Vergrößern der Bilder diese einfach anklicken ;-)


Fertigstellung des Buches 'Tritons geheimnisvolle Welt'

Oben seht Ihr schon einmal den Cover-Entwurf und das komplette Inhaltsverzeichnis meines ganz besonderen Science-Fiction-Romans, dessen 17 Kapitel inzwischen fertiggestellt sind. Wie üblich, dauert die Prüfung meines fertigen Manuskriptes in etwa 3 Monate (also vermutlich bis Ende Oktober 2021). Ob es der Epyllion Verlag dann auch tatsächlich verlegen wird, steht bis dahin noch in den Sternen. Die mir aber hoffentlich wohlgesinnt sind, wenn ich schon einen Science Fiction Roman geschrieben habe ;-). Daumen drücken wäre also toll - danke ;-).

 

Natürlich fände ich es super, wenn dies klappt. Anderenfalls gibt es natürlich einen Plan B. Dann werde ich es selbst bei BoD verlegen. 

 

Sollte der Verlag feststehen, benötigt dieser natürlich auch noch eine gewisse Produktionszeit für den eigentlichen Druck des Buches, weshalb ich derzeit mit einem Erscheinungstermin nicht vor Ende 2021 rechne.

 

Trotzdem möchte ich Euch natürlich schon einmal einen kleinen Einblick in mein neuestes Buchprojekt gewähren. In der Hoffnung, dass Ihr dieses genauso spannend findet wie ich selbst und es nicht mehr erwarten könnt, bis ihr das fertige Buch in Händen halten und natürlich dann auch endlich lesen könnt.


Zum Inhalt von 'Tritons geheimnisvolle Welt'

Genre: Science-Fiction-Romance

Begleitet das Forscherteam um die junge Zoologin und Botanikerin Kim auf dessen turbulenter Reise zum unerforschten Planeten Triton, auf dem neben blauen Rillenbären auch noch weitere spannende und unerwartete Entdeckungen warten - wie zum Beispiel Niklas.

 

Seines Zeichens der gutaussehende Doktor der Expedition. Zu den von ihm verursachten Risiken und Nebenwirkungen lauschen wir am besten Kims leisen und lauten Gedanken, die man durchaus als gefühlstechnische Achterbahnfahrt bezeichnen könnte.

 

Es gilt folglich nicht nur die Herausforderungen einer fremden Umwelt zu meistern, sondern auch zwischenmenschliche Bewährungsproben zu bestehen.

 

Wobei auch die unbekannten Sitten und Gebräuche anderer Spezies ab und an für Verwirrung sorgen - von deren (ebenfalls vorhandendem) 'fun factor' einmal abgesehen.


Meine Rillenbärchen - superniedlich umgesetzt von Andrea Thiele

Ich hab' genau die richtige Mama für Rolli gefunden ;-)

Tausend Dank für die tolle Umsetzung

meiner 'Hirngespinste' an

Andrea Thiele, Frankfurt am Main

www.thiele-illustration.de

 

Wo Ihr diese niedlichen Rillenbärchen wiederfinden könnt?

Natürlich als wichtigste Nebenrolle in meinem neuen Science-Fiction-Romance-Roman

Tritons geheimnisvolle Welt

Textschnipsel zu den Rillenbärchen

aus dem Buch 'Tritons geheimnisvolle Welt'

Unser erster Besucher an der Wasserstelle war ein kleiner, pelziger Baumbewohner, in dessen Fell bläulich schimmernde Algen wohnten. Mit seinem enorm langen, am schmaleren Ende unbehaarten Greifschwanz schwang er sich geschickt von Ast zu Ast, bis er sich schließlich auf den Boden hangelte. Die kleine, spitze Schnauze schnupperte erst einige Zeit neugierig, bevor er sich traute, das Becken zu umrunden.

Zu unserer Enttäuschung trank er jedoch nicht daraus, sondern versuchte wohl vielmehr darin zu baden. Dies stellte sich jedoch als eher schwierig heraus, da der Rand der Mulde nicht abgeflacht war und wegen der nicht vorhandenen Beine konnte sich unser neuer Freund hier nicht richtig bewegen. Seine Bauchunterseite bestand aus gerillter, nackter Hornhaut, deren Ansaugeffekt zwar für Rinde, jedoch nicht für den fast senkrecht verlegten Kunststoff taugte. Nachdem er sich enttäuscht auf den Rückweg in sein höher gelegenes Astloch gemacht hatte, bauten wir unseren Pool schnell um, so dass die Randzone nun sehr viel breiter und seichter angelegt war.

Rolli‘, wie wir unseren neuen Nachbarn zwischenzeitlich getauft hatten, war offensichtlich ein sehr neugieriger Vertreter seiner Art. Da er bereits tags darauf wieder am Swimmingpool auftauchte. Im Geäst wirkte er stets recht agil. Seine über den Boden rutschende Fortbewegungsart hingegen wirkte für uns eher etwas seltsam. So als liefe eine Welle durch seinen Körper.

Wenn er den vorderen Teil seines Körpers etwas anhob, streckten sich seine unter den Rillen befindlichen Muskeln, wodurch die Bauchunterseite glatt und länger wurde. So erhielt er den nötigen Vorschub und berührte erst etliche Zentimeter weiter vorne wieder den Waldboden. Wenn sich seine Muskeln wieder zusammenzogen, wurde sein Hinterteil sozusagen nachgezogen. Es dauerte also eine ganze Weile, ehe er am Rande des Wassers ankam und wieder aufgeregt zu schnüffeln begann.

Zu unserer Verblüffung begab er sich dieses Mal rückwärts tiefer ins Nass, solange bis sein - um den Körper gelegter - Greifschwanz vollständig eingetaucht war. Dann hob er diesen in einem Bogen über sich hinweg - in Richtung seines Rüssels. Schnupperte daran und dann leckte er ihn vorsichtig ab. Ganz offensichtlich schmeckte ihm unser ‚Süßwasser‘, denn Rolli kam auch an den folgenden Tagen stets auf ein kleines Bad vorbei.

Mir war noch nicht ganz klar, ob er oder seine - mit ihm in Symbiose lebenden - Blaualgen mehr Vergnügen an der neuen Badewanne hatten. Rolli für seinen Teil gab leise quietschende Töne von sich, die man durchaus als Ausdruck des Wohlbefindens deuten konnte. Seine kleinen, blauen Mitbewohner umgaben ihn währenddessen mit einem leichten bläulichen Schimmer, sobald sie durch die von seinem Schwanz herabperlenden Wassertropfen benetzt wurden.
 
Da ich mir nicht sicher war, ob dieses Schimmern der Blaualgen normal war, wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kamen, suchte ich zusammen mit Niklas weiter im Inneren des uns umgebenden Flussdeltas nach Rollis Artgenossen.

Wir machten uns mit wasserdichtem Schuhwerk, einer kleinen Picknickausrüstung und einigen anderen nützlichen Instrumenten auf den Weg. Schließlich fanden wir eine höhergelegene Lichtung, die von großen Wasserpflanzen und Bäumen begrenzt wurde und so eine gute Übersicht und hübsche Wohnhöhlen nebst einer mehr als ausreichenden Menge an Futterpflanzen für die kleinen Rillenbären bot.  

Unsere Bären schienen - ganz im Gegensatz zu uns - das nasse Wetter ausgesprochen zu genießen. Sie verließen eilig ihre Wohnhöhlen und schienen es gar nicht erwarten zu können, sich auf dem Waldboden zu einem heiteren Plausch mit ihren Artgenossen treffen zu können und dabei auch gleich noch angenehm temperiert zu duschen. Ganz offensichtlich bereitete ihnen das Nass von oben ausgesprochenes Vergnügen und alle schienen sich köstlich zu amüsieren. Zumindest dann, wenn wir ihre Quietschlaute richtig interpretierten, die wir noch nie vorher in so großer Anzahl und in solcher Lautstärke vernommen hatten. Auch verstummten sie normalerweise sehr viel schneller wieder, als dies heute Abend der Fall war.

Inzwischen war schon mehr als eine Stunde vergangen und die Bärchen ‚unterhielten‘ sich immer noch lautstark miteinander. Dabei verhakten sie ihre Greifschwänze ineinander und sie kugelten als blau-schimmerndes Knäuel von zwei oder mehr Tieren über den Waldboden. Sie versteckten sich hinter den großen Tandoriusblättern und jagten sich gegenseitig über Stock und Stein. Je nässer unsere Beobachtungsobjekte wurden, umso mehr umgab sie ein wunderschönes, kobaltblaues Leuchten, welches von den in ihrem Pelz lebenden Algen erzeugt wurde, wie wir inzwischen herausgefunden hatten. Die Nuance des Farbtons schien jedoch - im Vergleich mit dem von uns chemisch veränderten Süßwasser - zu variieren. Das unveränderte, natürliche Wasser ihres Heimatplaneten erzeugte einen weitaus satteren, dunkleren Blauton, als wir dies in der Station bei unserem Versuchsaufbau beobachtet hatten.

Wir waren fasziniert von diesem Schauspiel, das sich uns hier bot und vergaßen darüber ganz die Zeit. Die Rillenbären leuchteten umso intensiver, je dunkler es wurde, da der Regen immer noch anhielt. So konnten wir den uns bleibenden Beobachtungszeitraum deutlich ausdehnen, da die Tiere für uns wesentlich besser erkennbar waren, als in der vorangegangenen, trockenen Nacht. Leider hatte der Regen jedoch nicht nur Vorteile. Durch den starken Wind waren wir inzwischen bis auf die Haut durchnässt und ich begann allmählich zu frieren. Es war bereits komplett dunkel, als der Himmel seine Schleusen endlich wieder schloss und unsere Bärchen immer schwächer leuchteten, als sie nach und nach trockneten.