Wasserfeste Laken

Wasserfestes Bettlaken, Sexlaken, Bild: K.D. Michaelis

Bild: © K.D. Michaelis

Ein oft unterschätztes Utensil in der Spielzeugkiste ist eine wasserfeste Unterlage. Denn ganz ehrlich – wer steht schon darauf, nach einem heißen Date die Wohnung zeitaufwändig wieder zu trocknen und zu reinigen? Das geht auch deutlich einfacher und es bleibt mehr Zeit für den Spaß an der Sache.

 

Hier ein paar kleine Beispiele, bei denen ein wasserfestes Sexlaken wirklich gute Dienste leistet:

  • Massageöle und auch öl- oder silikonbasierte Gleitgele geben unschöne Flecken, die sich aus mancher Bettwäsche oder Teppichen gar nicht mehr rückstandslos entfernen lassen.
  • Kerzenwachs tropft nicht immer nur auf die Hautpartien, die man treffen möchte.
  • Beim Squirten zielt Frau in der Regel schlecht bis gar nicht und wer will nachher schon in einem nassen Bett schlafen? Es sei denn, dies ist Eurer ganz persönlicher Fetisch ;-)
  • Aber zur Beruhigung, auch Männer sind nicht immer wirklich konzentriert und damit treffsicher beim Abspritzen. Das gilt nicht nur für ausgeprägte Spermaspiele.
  • Ihr wollt einfach einmal testen, wie es sich anfühlt, Obst oder ähnliches von der nackten Haut Eures Partners zu naschen. Die berühmte Erdbeere mit Sekt aus dem Bauchnabel vielleicht?
  • Auch gerne einmal genommen ist Honig oder Nutella, welches mit der Zunge wieder von der Haut abgeleckt wird und nicht immer sitzt man dabei auf der Küchenarbeitsplatte – oder?
  • Bodypainting mit relativ flüssigem Karamell, Schokolade oder fruchtigem 'Aufstrich' ist auch nicht der Bringer auf der Wohnzimmercouch – zumindest nicht ohne entsprechende Unterlage.
  • Bei Natursekt-Spielen wird es dann schon ein wenig kritischer. Hierbei ist einfach die Menge entscheidend, ob sich das noch mit einer wasserfesten Unterlage bewerkstelligen lässt oder nicht doch besser gleich in der Dusche oder die Badewanne verlegt wird.

Wasserfeste Unterlagen

Für Betten werden solche wasserundurchlässigen Unterlagen meist mit einer Bauwollseite angeboten. Diese lassen sich mit Gummibändern relativ rutschsicher auf der Matratze befestigen. Unter einem Spannbetttuch sind sie in der Regel nicht zu bemerken und verursachen meist auch keine unschönen Geräusche, wenn man auf ihnen herumturnt. Allerdings hat diese Lösung auch ein paar Nachteile. Wer damit sein 2 x 2 m Bett ausrüsten will, wird sich schwertun, diese Größe überhaupt zu bekommen. Von einer geteilten Lösung mit je einer Breite von einem Meter für zwei Matratzen würde ich jedoch abraten, da evtl. Flüssigkeiten dann vermutlich in der Besucherritze landen. Für schmalere Betten sind diese Auflagen deutlich einfacher zu bekommen, allerdings wirkt es nicht besonders sexy, sich auf einer solchen Unterlage zu räkeln, besonders dann, wenn man sie nicht unter das Spannbetttuch packen kann oder will. Denn dieses müsstet Ihr dann ja trotzdem zusätzlich waschen.

 

Hinzukommt, dass man diese Unterlagen in anderen Teilen der Wohnung nicht wirklich einsetzen kann – aber vielleicht ja trotzdem mal an einem anderen Ort spielen möchte. Für ausgedehnte Massageöl-Spiele zu zweit eignen sie sich absolut nicht.

Sexlaken aus Vinyl oder Latex

Deutlich vielseitiger verwendbar sind so genannte abwaschbare Bettlaken aus Vinyl, die einen leichten Glanz aufweisen und meist in schwarz und rot erhältlich sind. Sie sind wasserfest und außerdem ölresistent. Durch die glatte Oberfläche sind sie mit Wasser und Seife leicht zu säubern und natürlich auch rutschiger, was beim Spielen mit Öl allerdings eher ein Vor-, denn ein Nachteil ist. Außerdem könnt Ihr sie natürlich genau dort einsetzen, wo an diesem Tag gespielt werden soll. Strammziehen oder über eine Fläche spannen lassen sie sich nicht. Deshalb ist es wichtig, diese Unterlagen möglichst groß zu kaufen. 1,80 bzw. 2,00 x 2,30 m sind eine gute Größe, die so auch gut zu bekommen ist. Geräusche verursachen diese abwaschbaren Laken allerdings bei der Benutzung. Das kann von einem Rascheln bis hin zum Knistern oder Quietschen beim Drüberrutschen reichen. Vinyl zählt zu den Kunststoffen, allerdings ist ein unangenehmer Geruch nach Plastik eher selten.

 

Wer seinen Allerwertesten nicht gerne auf Plastik bettet, kann natürlich auch zur deutlich teureren Variante aus Latex greifen, vorausgesetzt man hat keine Allergie dagegen.

 

Neben der Größe ist auch die Materialstärke durchaus ein Qualitätskriterium. Allerdings würde ich auch bei einer Dicke von 0,4 mm empfehlen, auf die Bettschuhe zu verzichten. Pfennigabsätze sind in der Regel der Tod jedes wasserfesten Sexlakens.

Massagebetten

Auf die HighHeels sollte Ihr natürlich auch beim Spielen in den so genannten Massagebetten verzichten, die mit einem hohen, aufblasbaren Rand versehen sind und sich sowohl für den verschwenderischen Einsatz von Massageöl, als auch für Natursektspiele bestens eignen. Wer mit viel Schaum oder Öl etc. hantieren will, sollte auf einen möglichst hohen Rand Wert legen. Im Beispiel liegt er bei 32 cm. Das ‚Bett‘ selbst ist 1,60 x 2,00 m groß und soviel Platz sollte auch unbedingt vorhanden sein, denn schließlich wollt Ihr ja zu zweit darin rumtoben. Da manche Ladies beim Squirten nicht nur eine kleine Pfütze, sondern auch schon mal eine mittlere Überschwemmung produzieren, kann so ein Massagebett auch in letzterem Fall eine gute und vor allem auch relativ leicht wieder zu verstauende Spielmöglichkeit sein.

 

Mit zum Lieferumfang gehört meist auch ein Gleitgel-Konzentrat, das zuhause mit Wasser gemischt wird. Wie gut die Gleiteigenschaften dann noch sind, ist leider immer ein bisschen Glückssache und da normale Gleitgele aus der Tube normalerweise nicht so flüssig sind, sollte man seine Erwartungen an dieses verdünnte Konzentrat vielleicht auch nicht allzu hoch ansetzen. Auch eine kleine Luftpumpe solltet Ihr dazu kaufen, sonst geht Euch im schlimmsten Falle schon vor dem Spaß die Luft aus, wenn Ihr versucht, dieses Bett mit dem Mund aufzublasen. Das ist zwar vermutlich irgendwie machbar, aber ich würde dazu raten, lieber den Partner zu knutschen, als das Bett ;-)

 

Welche Variante für Euch die richtige ist, hängt also entscheidend vom hauptsächlich gewünschten Einsatz-Zweck ab. Die Möglichkeiten sind auch hier recht breit gestreut.

Fazit: Wenn's nass wird - dann ist das eine gute Idee!