Magic Wand 2.0 Massagestab

Magic Wand 2.0 Massagestab, Bild: K.D. Michaelis

Bild: © K.D. Michaelis

Den Magic Wand Massagestab gibt es in unzähligen Variationen und von verschiedenen Herstellern. Für ein Akku-Gerät hat er ausgesprochen viel Power. Geladen wir er entweder an der Steckdose oder per USB. Die günstigeren Modelle haben meist nur ein normales Kabel für die Steckdose und teilweise auch weniger Modi.

 

Etwas ungewöhnlich finde ich, dass es hier keine Leuchtanzeige beim Laden gibt. Um den neuen Vibrator komplett aufzuladen, muss dieser etwa 4 Stunden an der Strippe hängen. Dies soll dann für einen Spielspaß von 2 Stunden reichen. Das habe ich allerdings nie wirklich ausgetestet, da ich nicht stets nur einen Vibrator verwende. Auch hier empfiehlt der Hersteller, den Magic Wand 2.0 nicht länger als 20 Minuten am Stück zu verwenden, da anderenfalls Überhitzungsgefahr besteht. Außerdem sollte man auch die exakt gleiche Stelle nicht mehr als 3 Minuten den recht starken Vibrationen aussetzen.

 

Der Silikonkopf hat einen Durchmesser von circa 6,0 cm und ist damit sehr groß. Die Oberfläche fühlt sich angenehm weich an und es gibt auch keine störenden Kanten. Alleine aufgrund der Größe ist dieser Vibrator zur äußerlichen Stimulation gedacht. Wobei sich je nach Körperbau durchaus gleichzeitig die Clit und auch der Eingang der Vagina damit bespielen lassen und zwar ohne den Magic Wand 2.0 wirklich groß hin und her bewegen zu müssen. Die Massagewirkung ist so gut, dass sie sich auch nach innen in Richtung G-Punkt überträgt.

 

Ein weiteres Plus dieses Massagestabes ist das flexible Zwischenstück vor dem eigentlichen Massagekopf, wodurch eine Neigung in alle Richtungen möglich ist, ohne das Griffstück bewegen zu müssen. Denn mit einer Gesamtlänge von etwa 32 cm ist dieser Vibrator schon recht groß. Die etwa 500 Gramm Gewicht sind dafür aber noch recht moderat. Mein Ladekabel ist mit 1,50 m recht großzügig bemessen und bietet auch die Möglichkeit, den Magic Wand 2.0 per USB oder an der Steckdose wieder aufzuladen. Das ist jedoch - wie gesagt - nicht bei allen Anbietern so. Das brummende Betriebsgeräusch hält sich im Verhältnis zur starken Leistung noch in verträglichen und nicht allzu lauten Grenzen.

 

Die meisten Magic Wand besitzen lediglich zwei Bedienknöpfe. Der eine dient zum Ein- und Ausschalten (länger gedrückt halten) und durch erneutes kurzes Drücken zum Wechseln der bis zu 20 unterschiedlichen Rythmen, die ebenfalls kraftvolle Stösse aussenden. Der obere Knopf ist zum Wählen der gewünschten Intensität, die meist in 8 - 10 Stufen unterteilt ist. Allerdings ist der Unterschied der einzelnen Stufen nicht so stark ausgeprägt, wie bei den meisten anderen Vibratoren. Dies aber auch deshalb, weil das beste Verkaufsargument für den Magic Wand seine ausgesprochen große Power ist. Insofern eignet er sich für Käufer, die auf eine sanfte Vibration stehen, eher nicht - auch nicht auf der niedrigsten Stufe. Das liegt an den 7.500 bis 9.000 Umdrehungen pro Minute, mit denen der Magic Wand 2.0 wirklich viel zu bieten hat. Das unten abgebildete, rechte, weiße Modell hat 3 Bedienknöpfe - also einen getrennten Ein-/Ausschalter. Als Partnervibrator ist dieser Massagestab grundsätzlich auch anwendbar, allerdings mit kleinen Einschränkungen aufgrund der Größe des Kopfes, der an der Rosette evtl. als etwas überdimensioniert empfunden werden könnte und natürlich auch wieder unbedingt nur in Verbindung mit Gleitgel.

 

Wasserdicht im eigentlichen Sinne - also für den Gebrauch in der Badewanne - ist dieser Vibrator nicht. Sprich er sollte nicht untergetaucht werden. Reinigen ist jedoch kein Problem.

Allerdings empfehle ich unbedingt die Verwendung einer Schutzhülle für die Lagerung, denn die Silikonoberfläche ist sehr fein strukturiert, so dass sich dort natürlich auch Staub absetzen kann, der nur schwer wieder zu entfernen ist.

 

Soviel Kraft besitzen ansonsten nur kabelgebundene Vibratoren, wie z.B. der PalmPower, der deutlich kleiner, leichter, handlicher und auch noch ein wenig leiser ist. Beide sind super geeignet für einen klitoralen Orgasmus. Für vaginale Orgasmen eignen sich nur Vibratoren, die zum Einführen gedacht sind.

Fazit: Viel Power trotz Akku - top!