Vibratoren

Vibratoren, Bild: K.D. Michaelis

Bild: © K.D. Michaelis

Neben Vibratoren mit Akku oder Kabel gibt es eine Vielzahl, die mit Batterien betrieben werden. Zwar haben Akku-Modelle den Vorteil, dass man diese sehr oft wieder aufladen kann, bevor die Akkus den Geist aufgeben, allerdings hat dies auch einen Nachteil gegenüber herkömmlichen Batterien. Denn gerade wer mehr als einen Dildo oder Vibrator in der Spielzeugschublade hat, der kennt das Problem. Der Akku hat immer dann nicht mehr genug Saft, wenn man ihn gerade benutzen will. Da die Ladezeit gerne mal so 2 bis 4 Stunden beträgt, ist dieses dann nicht mal eben schnell zu beheben.

 

Allerdings sind die Vibratoren mit Batterien gerne einmal nicht wasserdicht. Reinigen lassen sich alle natürlich trotzdem gut mit Wasser und Seife und einem Desinfektionsspray. Wobei hier Rillen und Muster leider nicht ganz so praktisch sind. Es kommt also darauf an, wie und wie oft man dieses Spielzeug nutzen will. Das Wichtigste ist jedoch, den für einen persönlich passenden Durchmesser zu finden. Als Orientierung: 4 cm sind eine recht gängige Größe.

 

Ob man Spaß an zusätzlichen Rillen, rotierenden Perlen, einer Stoßfunktion oder einem Klitorisreizer hat, ist individuell verschieden. Zusätzliche Reize, wie die Perlen oder die Stoßfunktion halte ich für sinniger. Die Spitze oder der Schmetterling für die Clit haben meist keine besonders große Intensität und es bleibt auch immer das Problem, dass sie oftmals nicht an der exakt richtigen Stelle sitzen. Schließlich sind wir alle nicht genormt und der Abstand zwischen dem Vibrator und dem Kitzlerreizer ist nicht verkürz- oder verlängerbar. Weshalb er meist nicht 'so ganz' richtig ist ;-) Eine Ausnahme von dieser Regel ist der G-Vibe 2 mit seinen zwei getrennten, wirklich extrem flexiblen Spitzen.

 

Ob einem die Vibration an der Clit stark genug ist, hängt wieder entscheidend von den eigenen Vergleichsmöglichkeiten ab. Wer - wie ich - ein Fan des PalmPowers oder des Magic Wand 2.0 ist, der findet diese Zusätze auf den Vibratoren eher niedlich. Dafür haben diese Vibratoren natürlich den Vorteil, dass sie zum Einführen gedacht sind, was bei den anderen beiden nicht der Fall ist. Je nach Modell lässt sich die Intensität der Vibrationen und der Stoßfunktion auch in verschiedenen Stufen steigern. Die maximal erzielbare Intensität liegt dabei in der Regel im gehobenen Mittelfeld. Je mehr zusätzliche Funktionen ein Vibrator bietet, umso mehr Bedienknöpfe hat er zwangsläufig auch. Das ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings ist es alleine ja auch nicht weiter tragisch, wenn man mal den falschen Knopf drückt ;-)

 

Eine nach oben gebogene Spitze oder auch die Rillen, Perlen und letztendlich auch die Stoßfunktion bringen die besten Ergebnisse, wenn man den Vibrator so einführt, dass diese ihre Wirkung im Bereich der G-Punkt-Zone entfalten können. Die bekanntlich ziemlich nah am Eingang der Vagina liegt (durchschnittlich etwa 3-4 cm, wobei auch das individuell sehr verschieden sein kann - ebenso wie deren Empfindlichkeit). Sie lässt sich bei den meisten Frauen übrigens auch gut mit dem Finger an der Oberseite der Vagina ertasten. Diese Zone fühlt sich etwas rauer oder auch ein wenig geriffelt an. Einfach einmal testen, denn neben einem klitoralen Orgasmus, macht ein vaginaler Orgasmus mindestens genauso viel Spaß! Zwar benötigt man meist ein klein bisschen länger zur Stimulation der G-Punkt-Zone, deren Durchblutung einfach ein wenig länger dauert, dafür ist der Lustgewinn auch entsprechend hoch. Wer einen Könner Zuhause hat, kann auch seinen Partner diese Stimulation entweder mit den Fingern oder dem Schwanz erledigen lassen, was richtig massiert zum Squirten, also dem Spritzen der Frau, führt. In geringerem Ausmaß funktioniert dies jedoch auch mit Vibratoren. Wozu man am besten ganz entspannt mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken liegt und das Spielzeug in einem schräg nach oben gerichtenen Winkel einführt. Das klappt sicherlich auch mit einem wirklich gut passenden Vibrator nicht beim ersten Mal - ein wenig Geduld zahlt sich aber durchaus aus. Wobei hier ganz entscheidend ist, dass Ihr Euch keinen Druck macht, sondern wirklich ganz entspannt seid und die Massage einfach genießt. Der Lieblingsfilm Eures Kopfkinos dazu schadet natürlich auch nichts - wobei auch es auch durchaus gut gemachte Pornos gibt, die auch Frauen gefallen und die ebenso gut für die richtige Stimmung sorgen können. Sex findet bekanntlich im Kopf statt ;-) und Gleitgel schadet auch nichts!

 

Vibratoren zum Einführen eignen sich also hervorragend dafür, alleine Spaß und dabei auch einen Orgasmus zu haben. Sie lassen sich aber auch zusammen mit dem Partner einsetzen, wenngleich dies in der Praxis vermutlich eher selten der Fall sein dürfte. Eine gewisse Geräuschkulisse verursachen alle Vibratoren, wobei sich diese meist in einem ganz verträglichen Maße hält. Lediglich besonders günstige Modelle können schon mal unangenehm laut sein.

Fazit: Vaginale Orgasmen - ein Muss!