Stachelige Schönheiten am Wegesrand von Marc Wettering

Erdhummel beim Nektarsammeln auf einer Distel von Marc Wettering

Bild: © Marc Wettering

Ich freue mich sehr, dass Marc Wettering diese beiden stacheligen Schönheiten am Wegesrand bei seinem Spaziergang nicht nur bemerkt, sondern auch noch so dekorativ aufnehmen konnte und so freundlich war, mir dieses tolle Bildmaterial nicht nur zur Verfügung zu stellen, sondern auch noch die nötige Publikationsfreigabe dazu zu erteilen. Vielen Dank!

 

Diese Erdhummel ist ein ganz schön großer Brummer und irgendwie wirkt es fast so, als würde das Gewicht der Hummel den Blütenstand der Distel nach unten ziehen. Was natürlich nicht wirklich der Fall ist - obwohl es fast so aussieht. Neben den vielen Wildformen der Distel gibt es auch die dekorative Edeldistel, das Mannstreu oder die Kugeldistel, die man ebenfalls im Garten anpflanzen kann, was dann auch dort für regen Flugverkehr und viele fröhliche und gut genährte Insekten sorgt.

 

Zu den lila blühenden Sorten gehören beispielsweise die Mariendistel, die Eselsdistel, die gewöhnliche Kratzdistel, die Sumpf-Kratzdistel, die Acker-Kratzdistel, die nickende Distel oder Bisamdistel, die große Klette oder die Stachel-Distel. Daneben gibt es aber auch noch einige blaue, pinkfarbene, weiße oder gelbe Sorten.

 

Aber nicht nur Bienen und Hummeln lieben die Blüten der Disteln. Der Distelfink mag vor allem die Samen von Kratz- und Eselsdisteln bzw. Karden, die der kleine Vogel besonders im Winter gerne aus den Kugeln pickt. Die Vorliebe für den Nektar von Kratzdisteln hat dem Distelfalter zu seinem Namen verholfen.

 

Es gibt also viele gute Gründe, auch im Garten die ein oder andere selbst angeflogene Distel stehenzulassen oder vielleicht ja sogar absichtlich Disteln anzupflanzen.

 

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